Wenn es mal wieder schneller gehen soll ...
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Das Zusammenspiel der 12 Stormarner Jugendfeuerwehren bei der groß angelegten Einsatzübung in Braak am Samstag, den 13.09.2014 verlief perfekt! Um kurz nach 10 Uhr heulten die Sirenen und wenig später rückte die Jugendfeuerwehr Braak mit den ersten 17 Feuerwehr-Nachwuchskräften aus. In einer Scheune auf einem Bauernhof sollte es, laut Meldung der Leitstelle in Bad Oldesloe, eine Rauchentwicklung geben.

An der Einsatzstelle angekommen, verschaffte sich der Einsatzleiter Paul Lukas Brandes (Jugendgruppenleiter der Braaker) zunächst einen Überblick über die Lage. Die Rauchentwicklung in dem Gebäude war nicht zu übersehen. Weiterhin wurden 7 verletzte Personen ausgemacht. Fast schon routiniert leitete er die Menschenrettung ein, die von den Trupps mit vorbildlichem Ernst und sitzenden Handgriffen toll gemeistert wurde. Dieses war dank des guten schauspielerischem Talents und der geschminkten Wunden für die Retter sicherlich auch eine besondere Herausforderung. Die Verletzten wurden an den Rettungsdienst übergeben und die „Wunden“ versorgt. Parallel wurde der erste Löschangriff aufgebaut und die Brandbekämpfung eingeleitet. Die Jungretter gerieten natürlich schnell an ihre Grenzen und so wurden weitere Einsatzkräfte aus dem Bereitstellungsraum im Braaker Industriegebiet nachalarmiert. In kürzester Zeit erschallten in Braak die Martinshörer und die dringende Verstärkung traf ein. Aus einem Hydrant und 2 Löschteichen wurde die Wasserversorgung sichergestellt und im nu konnte aus 6 C-Rohren das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. An diesem Spektakel waren neben den 11 Jugendfeuerwehren aus Braak, Ahrensburg, Ahrensfelde, Barsbüttel, Brunsbek, Glinde, Grönwohld, Reinbek, Siek-Meilsdorf, Trittau und Witzhave auch die Technische Einsatzleitung des Kreises Stormarn (TEL Stormarn) sowie der Rettungsdienst des ASB eingebunden. Nach rund eineinhalb Stunden konnte das fiktive Feuer gelöscht und die Schläuche zusammengerollt werden. Der Jugendwart der Braaker Mathias Müller hat diese realistische Einsatzübung seit Jahresbeginn ausgearbeitet. „Ich bin rundum zufrieden mit dem Verlauf dieser Übung. Sie hat deutlich gemacht, wie hervorragend unsere Jugendfeuerwehren in Stormarn ausgebildet sind und wie perfekt die Zahnräder, gerade bei uns im Süden, ineinander greifen!“, so resümiert Müller sehr zufrieden das Zusammenspiel der Jugendfeuerwehren. Nachdem die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gepackt wurden gab es am Feuerwehrhaus noch einen wohlverdienten Imbiss. Mit selbstgemachten Salaten, Grillwurst und Kuchen stärkten sich die rund 200 Teilnehmer dieser Übung.

Video von der Anfahrt der jungen Einsatzkräfte

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