Wenn es mal wieder schneller gehen soll ...
1000 Zeichen links

Kreiszeltlager 2014

Der Wettergott meinte es gut mit uns. Noch bis Mittwochabend fegte ein schwerer Sturm mit reichlich Regen über die Ostsee und machte auch vor Scharbeutz nicht halt. Der tolle Strand in Scharbeutz wurde regelrecht verwüstet. Und Donnerstag? Bestes Wetter für den Start eines super Wochenendes mit 499 Teilnehmern des diesjährigen Kreiszeltlagers!

Bereits am Mittwochabend, trotz starken Sturmes, reisten die ersten Jugendfeuerwehren aus Stormarn in Scharbeutz an. Unter erschwerten Bedingungen wurden die letzten Zelte wetterfest aufgestellt und sich auf das Wochenende eingestimmt. Am nächsten Morgen reisten ab 8 Uhr die anderen - insgesamt 28 Jugendfeuerwehren - auf dem Campingplatz der Jugendherberge an. Nach einer Begrüßung durch die stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwartin Anja Burmeister - Johann Friedrich Hoffmann lies sich beruflich bedingt entschuldigen - nutzen die Kinder das traumhafte Wetter für Ballspiele oder das balancieren auf einer Slackline. Im Laufe des Nachmittags stellten sich noch einige Teilnehmer der Abnahme der Jugendflamme II und III durch den Fachbereichsleiter Wettbewerbe Jens Bestmann. So mussten im Rahmen der Gerätekunde Gerätschaften eines bereitgestellten Löschfahrzeuges benannt und erklärt werden. Ebenso mussten die Teilnehmer noch ein gestelltes Einsatzszenario abarbeiten. Andere Kinder widerrum nahmen sich einem "altem Brauch" an und tauften die seit dem letzten Zeltlager hinzugekommenen Neumitglieder in der noch kühlen Ostsee oder aber mit vereinten Kräften unter den Duschen. Ebenso lies es tolle Wetter noch eine ausgiebige "Wasserbombenschlacht" zu - ein riesen Spaß, der den Kinder ziemlich nasse Kleidung bescherte. Die warme Dusche danach verhinderte Schlimmeres.

Nach dem Abendessen gab es erstmal eine Neuerung. Die sonst immer stattgefundenen Kennenlernspiele wurden durch einen Orientierungsmarsch mit gemischten Gruppen ersetzt. Auf einer nur wenige Kilometer langen Strecke nach Haffkrug mussten die 28 Gruppen 4 Station anlaufen und einen Fragebogen beantworten. Die Schwierigkeit: Der richtige Weg musste an Hand von mehr oder weniger kleinen Rätseln erstmal erraten werden. An den Stationen galt es Geschick beim Sackhüpfen am Strand zu beweisen, mit einer 10-köpfigen Gruppe einen Zollstock - nur gehalten von den Zeigefingern - runter auf den Boden zu balancieren. Die Finger durften dabei den Kontakt zum Zollstock nicht verlieren ansonsten musste man wieder von vorne beginnen. Auch ein klassisches Merkspiel galt es zu absolvieren. Die Kinder konnten sich 30 Sekunden lang eine Vielzahl von Gegenständen einprägen, danach wurden diese abgedeckt um diese dann unter Zeitdruck wieder aus der Erinnerung zu holen. Letztendlich mussten im vierten Spiel Anagramme gebildet werden. Anagramme sind Worte aus dessen Buchstaben man weitere Worte mit gleicher Buchstabenanzahl bilden kann. Nach Beendigung der Marsches fielen die Kiddies erschöpft in ihre Betten (JA! Betten in Zelten! Strom und Licht in Zelten! In einigen sogar Kühlschränke und abschließbare Spinte. :-) )und auf dem Zeltplatz kehrte recht schnell Ruhe ein.

Der Freitag ist traditionell der Tag zur freien Verfügung für die Jugendfeuerwehren. Der Kreisjugendfeuerwehrausschuß bot dazu den Besuch der Ostseetherme oder des Hansa-Parks an. Es konnte aber auch in einem Kletterpark die Fitness unter Beweis gestellt werden oder die Jugendfeuerwehren unternahmen eigene Touren.

Am morgigen Samstag folgt nun das Spiel ohne Grenzen. An diesem Tag haben auch die Eltern die Möglichkeit ihre Sprösslinge zu besuchen und bei den Wettkämpfen anzufeuern. Die große Siegerehrung zu der sich Stormarns Kreispräsident Hans-Werner Harmuth, der Kreisbrandmeister Gerd Riemann und unser Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne sowie einige Vertreter der Presse angekündigt haben, beginnt gegen 16 Uhr.

Hier erste Eindrücke:

Schleswig Holsteiner Jugendfeuerwehren

Jugendfeuerwehr 112 Prozent Zukunft

Unsere Welt ist bunt

Landesfeuerwehrverband Schleswig Holstein


Wir sind die Stormarner Jugendfeuerwehren.

Stormarn ist ein Kreisgebiet und liegt im Süden Schleswig-Holsteins.
Jugendfeuerwehr - das bedeutet Spaß, Kameradschaft, soziales Engagement und Technik.

NACH OBEN Google+