Wenn es mal wieder schneller gehen soll ...
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Am Samstag, den 30.08.2014 trafen sich die Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Stormarn zum siebten Mal in Trittau, um das Rennen um die schnellste Seifenkiste im Kreis auszumachen. Sieben Stormarner Jugendfeuerwehren mit erstmals sogar 15 Startern gingen ins Rennen. Das Siegerteam der letzten zwei Jahre, die Jugendfeuerwehr aus Reinbek, ging auch in diesem Jahr wieder als Favorit ins Rennen.

Die Sommerferien nutzten einige Mannschaften bereits für die Vorbereitung zum diesjährigen Rennspektakel der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Stormarn in Trittau. Es wurde gesägt, geschraubt und gehämmert und am Ende wurden sensationelle Seifenkisten fertiggestellt. Mit roter Lackierung, Blaulicht und Martinshorn blieben die Jugendfeuerwehren ihrem Thema treu. Aber auch die Formel 1 hielt Einzug. So wurde ein Rennbolide im Design eines Energydrink Herstellers nachgebaut. „Ich habe mich von dem ordnungsgemäßen Zustand aller Kisten überzeugt. Sie entsprechen alle dem Regelwerk des Deutschen Seifenkisten Derby Vereins (DSKD e.V.)“, so Jens Bestmann, zuständig für die Wettbewerbe der Stormarner Jugendfeuerwehren. Premiere feierte in diesem Jahr eine neue Lichtschrankenzeitmessanlage, die ein Kamerad der Feuerwehr Trittau zur Verfügung stellte. Die klassische Stoppuhr hat nun seit diesem Jahr ausgedient. Ebenso wurde die Streckenlänge von 250 auf 350 Meter erweitert. Bei trockenen Straßenverhältnissen begannen die Rennen gleich mit einem spektakulären Sturz eines der Boliden in der Streckenmitte. Ein Fahrfehler ließ die Kiste ins Schleudern geraten und auf die Seite kippen. Dank Helm, Schutzkleidung und einem Überrollbügel passierte dem jungen Fahrer nichts. Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern wurden in drei Läufen die schnellsten Zeiten erfasst. Die Vorjahressieger aus Reinbek gingen auch in diesem Jahr mit ihrer perfekt vorbereiteten Kiste an den Start. Auch Reinbeks Fahrer Niklas Abel (13) war erneut in Höchstform und ließ das Fahrerfeld deutlich hinter sich. In allen drei Läufen konnte er die Führung für sich behaupten. „Es gibt viele Feinheiten und Kniffe mit denen man eine solche Kiste optimieren kann.“, verriet geheimnisvoll Reinbeks Jugendwart Carsten Wollny. Die Fahrer des Teams Tremsbüttel 6 und Großensee kämpften erbittert um die nächsten Plätze. Tremsbüttel hatte am Ende ein Zehntel Vorsprung und sicherte sich den zweiten Platz. Die Platzierung im Einzelnen: Reinbek (1. Platz, 40,6 Sek), Tremsbüttel 6 (2. Platz, 44,3 Sek), Großensee (3. Platz, 44,4 Sek), Tremsbüttel 1 (4. Platz, 45,0 Sek), Klein Hansdorf-Timmerhorn 2 (5. Platz, 47,5 Sek), Tremsbüttel 5 (6. Platz, 47,7 Sek), Tremsbüttel 7 (7. Platz, 49,5 Sek), Klein Hansdorf-Timmerhorn 1 (8. Platz, 50,8 Sek), Tremsbüttel 2 (9. Platz, 51,0 Sek), Trittau (10. Platz, 54,0 Sek), Witzhave (11. Platz, 54,5 Sek), Westerau (12. Platz, 55,8 Sek), Tremsbüttel 3 (13. Platz 89,9 Sek)

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