Wenn es mal wieder schneller gehen soll ...
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1. Südkreiszeltlager in Gartow

Nach langer Planung und und viel Vorbereitung ging es für die 5 Jugendfeuerwehren aus dem Süden des Kreises Stormarn (Glinde, Barsbüttel, Reinbek, Witzhave, Oststeinbek, Havighorst) erstmalig nicht zum Kreiszeltlager nach Schwarbeutz. Man entschied sich für eine Ausfahrt in das rund 130 km entfernte Gartow in Niedersachsen, direkt an der Elbe. 4 Tage Spaß und Spannung lagen vor den 120 Teilnehmern.  Ein Highlight der Ausfahrt: Jeder Teilnehmer erhielt ein T-Shirt mit einem eigens kreiertem Logo für das Zeltlager.

Am Vatertag, den 09.05.2013 trafen sich alle Teilnehmer pünktlich um 8 Uhr an der neuen Feuerwache in Glinde. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Jugendwart der JF Glinde, Dominic Radzici, ging die Tour endlich los. Gut gelaunte Teilnehmer in den vollgepackten Fahrzeugen und reichlich Lebensmittelvorräte waren eingeladen. Nach gut 2 Stunden war die Kolonne vor Ort und der erste Schock war groß. Zu Hause sprach man von Gerüchten, aber diese bestätigten sich direkt nach dem Aussteigen: Auf dem Zeltplatz wimmelte es vor Mücken! Es glich einer Invasion und die Nerven lagen bei allen schnell blank. Unglücklicherweise waren die Geschäfte durch den Feiertag natürlich geschlossen, so dass der Kauf von Mückenspray und Co. noch einen Tag auf sich warten lassen musste.

Ein wenig vergessen machte die Mückenplage das hervorragende Essen. Tino und sein Küchenteam haben alle Teilnehmer an allen Tagen hervorragend versorgt. Niemand blieb hungrig und die Auswahl war mehr als reichlich. Sogar an die Vegetarier wurde gedacht.

Am Donnerstag wurden die obligatorischen Kennenlernspiele abgehandelt. Mit Einbruch der Dunkelheit ging es dann auf eine spannende Nachtwanderung. Mit einem kniffeligen Fragenzettel machten sich kleine Gruppen auf die Tour rund um den Gartower See. In der Stille der Nacht und nur durch das Licht des Mondes geleitet, war es sehr spannend. Die Aufgaben und die verschlüsselten Wegbeschreibungen konnten von allen gut gemeistert werden. Als die letzte Gruppe nach knapp 3 Stunden auch wieder den Weg auf den Zeltplatz gefunden hat, wurde es recht schnell ruhig in den Zelten und alle schliefen kaputt ein.

Am Freitag und Samstag stand das "Spiel ohne Grenzen" auf dem Plan. Die Jugendwarte hatten sich im Vorwege lustige Spiele ausgedacht, die von den am Vortag gegründeten Mannschaften absolviert werden. So galt es eine Murmelbahn zu bauen, einen Parcours mit einem Bobby Car zu fahren oder aber "Schmecken, Fühlen und Riechen". Die beiden Tage hatten allen Kindern und Jugendlichen sehr gut gefallen.

Für das Abendprogramm am Freitag und Samstag wurde eine kleine "Arena" in der Zeltplatzmitte gebaut. Am Freitag wurde der Klassiker von Anfang der 90er Jahre gespielt. "Ruck Zuck" stand auf dem Programm. So hieß es: "40 Sekunden Zeit....Ruck Zuck" und das lustige Begriffe raten ging los. Der Verlauf wurde immer lustiger und alle hatten viel Spaß.
Am Samstagabend standen selbst ausgedachte und einstudierte Sketche auf dem Programm. Die Hebebühne eines Fahrzeuges wurde kurzerhand als Bühne umfunktioniert und dank Fahrzeugbeleuchtung stand die Gruppe auch im rechten Licht. Die Ideenvielfalt aller Gruppen war großartig. Mit viel Phantasie wurde Requisiten selbst gebastelt und der ausgedachte Sketch einstudiert. Die Mühen haben sich gelohnt. Die Zuschauer standen kopf und jubelten ausgelassen vor Begeisterung. Eine Jury bewertete die Sketche und die Gewinnermannschaft erhielt einen Preis für die Mannschaft.

Am Sonntag, dem letzten Tag in Gartow, wurden nach einem reichhaltigen Frühstück die Zelten wieder abgebaut. Nach der Platzreinigung ging es wieder zurück nach Hause.

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