Wenn es mal wieder schneller gehen soll ...
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JF Glinde zu Gast in Finnland

Glinde - In den vergangenen Sommerferien stand ein großes Highlight für alle Jugendlichen und Betreuer auf dem Programm. Wir fuhren zu unserer Partnerfeuerwehr Otava in Finnland. Nach einem Jahr Planung und Vorbereitung war es am 20. Juni 2013 so weit und wir trafen uns an der Wache in Glinde. Gleich nach dem Abendbrot verließen wir unsere Heimatstadt, um nach Travemünde zu fahren, wo unsere Fähre Richtung Finnland startete.

Nach einer scheinbar endlos langen Wartezeit durften wir mitten in der Nacht auf die Fähre und schon ein wenig später startete unsere 26 stündige Fahrt auf der Ostsee. Den nächsten Tag verbrachten wir mitten auf der Ostsee, aber langweilig war uns trotzdem nicht. Zum einen gab es auf dem Schiff viel zu entdecken, aber auch die Sonne an Deck des Schiffes lud zum verweilen ein. Den Montag begannen alle voller Vorfreude, denn schon vom Frühstücksbuffet aus konnten wir Finnland erkennen. Und so dauerte es nicht mehr lange bis wir zumindest in Finnland waren, bis zum Ziel mussten wir aber noch drei Stunden Auto fahren.

Endlich in Otava angekommen wurden wir sehr herzlich von den finnischen Kameraden willkommen geheißen. Zwei Jahre war es her, das wir uns das letzte Mal begegnet sind und trotzdem gab es bei den älteren Kameraden Freundschaften die diese Zeit überlebt hatten. Und so war es selbstverständlich, dass wir uns ein gemeinsames Lager einrichteten. Wir übernachteten zusammen mit den finnischen Kamaraden in einer Grundschule, welche sich in unmittelbarer Nähe zur Wache befand.

Am Abend ging es dann das erste mal zu einer Hütte die mitten im Wald stand, aber langweilig war auch dieses Ziel nicht. Denn an der Hütte gab es einen See, eine Sauna und viel Platz zum toben. So war es verständlich das wir jeden Abend zu dieser Hütte fuhren und die Zeit genossen. Hier gab es auch Makkara, eine finnische Wurstspezialität, die traditionell über dem Lagerfeuer zu bereitet wurde. Aber natürlich gab es eine Reihe von anderen Aktivitäten, auf die wir uns jeden Tag freuten.

So ging es am Dienstag zur nächst gelegenen Berufsfeuerwehr nach Otava, wir wurden dort durch die Wache geführt und wer wollte durfte anschließend noch eine Runde im Korb des Teleskopmastfahrzeug fahren. Danach fuhren wir zu einer freiwilligen Feuerwehr und besichtigten alte Feuerwehrfahrzeuge.
Auch am Mittwoch wartete ein spannendes Programm auf uns, wir fuhren zu einem Feuerwehr Trainingsgelände, wo uns gezeigt wurde wie man ein Auto zerschneidet, ein Flüssigkeitsbrand löscht und anschließend führten uns die Betreuer ein Innenangriff in einem Brandcontainer vor. Danach durften wir aber auch noch aktiv werden und krabbelten durch eine Atemschutzübungsstrecke.

Am nächsten Tag stand uns der Höhepunkt unserer Ausfahrt bevor. Wir fuhren mit einem sehr altem Schiff durch die Seelandschaft von Finnland. Wer jetzt denkt wie langweilig, liegt total falsch. Mitten auf einem großen See stoppe unser Schiff und wir konnten vom Schiff direkt ins Wasser springen, bei Sonnenschein und warmen Temperaturen eine willkommene Abkühlung. Und wer wollte konnte sogar auf dem Schiff in eine Sauna. Alle waren sehr begeistert und fielen am Abend erschöpft in ihr Bett.

Aber schon der nächste Morgen lockte wieder mit einem Besuch eines Spionage Museums und der Besichtigung einer weiteren Berufsfeuerwehr. Am Nachmittag ging es den zur Abkühlung mal wieder baden. Für den nächsten Tag war unser Kampfgeist gefragt, denn es gab eine Angel-Challenge. Am Vormittag bauten wir uns die Angeln und am Nachmittag ging es zum Fischen. Einige Gruppen fingen sogar ein paar kleine Fische, zum Essen reichten diese aber nicht. Deshalb halfen uns die Finnen mit zwei großen gekauften Lachfilets aus, die wir vor Ort selber räucherten und aßen. 

Nun war es auch schon Sonntag und die Rückfahrt rückte näher,  wir genossen den vorletzten Tag aber trotzdem gemeinsam mit den Finnen am Haus am See. Am Abend gab es dann ein Fest, wir bedankten uns für die tolle Zeit und es wurden einige Geschenke übergeben. Nun stand der letzte Tag an und auf dem Plan stand ein letzter Besuch in Mikkeli , dort hatten wir alle nochmal die Möglichkeit Andenken und Erinnerungen zu kaufen.
Am Abend ging es dann ein letztes mal zur Hütte am See und die neu gefundenen Freundschaften wurden gefestigt und man redete noch bis spät in die Nacht miteinander. Am nächsten Morgen wurde dann das Lager in der Grundschule abgebaut und wir verabschiedeten uns. Dann ging es auch schon wieder auf die Fähre und zurück nach  Deutschland. Alle waren sich einig, dass wir uns mit den Finnen in zwei Jahren in Deutschland wieder treffen werden.

Keiner von uns wird dieses Zeltlager jemals vergessen und so werden sich auch in zwei Jahren eventuell alte Freunde wiedersehen und man wird gemeinsam viel Spaß haben.

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