Rund 70 Teilnehmer mit 21 Fahrzeugen nach erfolgreicher Übung.

Travenbrück – Am Samstag, den 26. April 2014 ging es heiß her auf dem Gelände der Firma E. Michaelis & Co. in Reinbek. Rund 60 Teilnehmer aus den Jugendfeuerwehren Reinbek, Glinde, Barsbüttel, Oststeinbek und Witzhave wurden unter Einsatzbedingungen auf die Probe gestellt, um mehrere kleine Einsatzlagen abzuwickeln. Mit großem Erfolg, wie sich am Ende zeigte.

Wochenlang plante und organisierte René Schulz, stellvertretender Jugendwart der Jugendfeuerwehr Reinbek, diesen Tag. „Die Unterstützung des Reinbeker Papiergroßhändlers E. Michaelis & Co. war von Beginn an zugesichert und das gesamte Firmengelände durften wir zu Übungszwecken nutzen“, so Schulz. Die Mitglieder der 5 Jugendfeuerwehren aus Barsbüttel, Glinde, Oststeinbek, Reinbek und Witzhave wurden bis zu Letzt im Unklaren gelassen. „Mit unseren Kiddies wollten wir heute eigentlich zum Bowlen gehen. Die Überraschung war groß, als wir erst im Bereitstellungsraum, auf dem ehemaligen Famila Parkplatz, den eigentlichen Zweck unserer Zusammenkunft erzählten“, so Timmy Schmidt, Gemeindejugendwart der Jugendfeuerwehr Barsbüttel. Auch der Einsatzleiter für dieses Übungsszenario wurde erst kurzfristig informiert. „Eine so große Anzahl an Teilnehmern auf einem so großen Areal mit mehreren Einsatzabschnitten war eine spannende Herausforderung“, so Tino Spamer, stellvertretender Gemeindewehrführer Oststeinbek und Einsatzleiter dieser Übung.

Nacheinander wurden die einzelnen Jugendfeuerwehren mit Einsatzaufträgen versorgt und rückten an. Mit zwei Drehleitern mussten Personen vom Dach der Lagerhalle gerettet werden oder aber es hieß auch „Wasser marsch“ für die fiktive Brandbekämpfung von außen. Mit reichlich Qualm aus Nebelmaschinen wurde diese Lage realistisch in Szene gesetzt. „Die spannende Dachrettung aus dieser Höhe mittels Drehleiter wird bei unseren Mitgliedern lange in Erinnerung bleiben“, so Dominic Rzadki, Jugendwart aus Glinde, Aber auch die technische Hilfe wurde benötigt. So musste eine eingeklemmte Puppe unter einem Anhänger mit Hebekissen befreit werden und zwei Personen, von professionell geschminkten Verletztendarstellern imitiert, aus einem PKW gerettet werden. Die Jugendlichen wurden dazu von einer Rettungsdienstbesatzung tatkräftig unterstützt.

Abschließend fand Carsten Wollny, Jugendwart der Stadt Reinbek, nur positive Worte: „Eine solche Großübung auf diesem Areal ist perfekt um den Leistungsstand der Jugendfeuerwehren bei ihrer eigentlichen Aufgabe festzustellen. Hier hat alles reibungslos funktioniert“.